Dem Wahnsinn auf der Spur

Klimawandel - Reibach in Grün

Vom Klimawandel mag man ja halten, was man möchte. Klar ist uns sicherlich allen, dass etwas unternommen und getan werden muss. Neu ist das nicht, haben doch schon während der Industrialisierung Leute darauf hingewiesen. Unsere "Nach-mir-die-Sinnflut"-Philosophie könnte uns jedoch defintiv irgendwann den Kopf kosten, sofern außer "Gequatsche und Reibach-Mache" nicht wirklich etwas passiert.

Die Auswirkungen des Klimawandels soll man ja bekanntlich heute schon verspüren. Ob und inwiefern das wirklich ein Klimawandel ist, ist strittig, wird gern mal dramatisiert oder modifiziert. Innerhalb einer Woche hat man hier via TV und Magazin eine ganze handvoll Theorien am Start, die in sich vielleicht schlüssig klingen, wäre da nicht der bittere Beigeschmack, dass ja im Endeffekt nur eine wahr sein kann. Als Normalverbraucher resigniert man da quasi nur noch - nimmt unverschämte Preise hin. Beim Thema Klima wird in der "Geiz-ist-geil"-Gesellschaft umgeschalten.

Was stimmt denn nun eigentlich??

Sind die Kühe schuld, sind es die Urlaubsflieger oder doch das Meer mit seinem CO2-Ausstoss?? Das weiß keiner, man will es nicht wissen oder will es nicht wissen lassen. Derzeit boomt das Geschäft mit dem Klimawandel, jede zusätzliche Überschwemmung rechtfertigt den Einbau eines neuen teureren Filters im neuen Golf, rechtfertig den stetigen Anstieg der Strompreise. Sobald irgendwo 50 Cent draufgeschlagen werden, ist der Klimawandel schuld und sei es nur bei der Gesundheitseinlegesohle von Deichmann nebenan. Mit dem Klimawandel ist doch ein perfekter Sündenbock gefunden.

Der Effekt ist jedoch, dass man vergisst sich mit dem Klimawandel und unseren Ressourcen auseinanderzusetzen. In Zeiten, in denen wirklich Not am Mann ist, nimmt es niemand mehr erst. Das kenne ich doch irgendwo her ...

5.8.07 23:31

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen